Jens Spahn MdB
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Neuigkeiten
19.09.2016, 15:31 Uhr
„Ihr habt so viele Chancen wie nie“
Jens Spahn besuchte jetzt den Abschlussjahrgang der Anne-Frank-Realschule in Ahaus. Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich mit diesem Gespräch auf ihre Berlin vor. 
 

Die Schüler interessierten sich dabei besonders für Spahns Weg in die Berufspolitik. Über ehrenamtliches Engagement bei der KJG Borken habe es schnell Berührungspunkte zur Stadtverwaltung gegeben. Das fand Spahn so interessant, dass er selbst etwas bewegen wollte und so in die Kommunalpolitik gerutscht ist. „Dass ich dann mein Hobby zum Beruf machen konnte, war ein Glücksfall. Hätte mir das ein Jahr vorher jemand gesagt, hätte ich gelacht“, so der Abgeordnete. 

Großes Interesse herrschte bei den Schülern auch an den Entwicklungen der aktuellen Flüchtlingspolitik. Hier verdeutlichte Spahn anschaulich, dass gelungene Integration klare Regeln benötigt. Auch stellte er heraus, dass die Diskussion über den richtigen Weg genau richtig ist. „Wenn wir die besseren Argumente haben, können wir auch die Auseinandersetzung mit Populisten und Vereinfachern suchen und ich bin überzeugt, wir haben die besseren Argumente“, so Spahn. Dabei sei es wichtig, sich mit den unterschiedlichen Argumenten auseinanderzusetzen und nicht nur Überschriften zu lesen. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung müsse man auch die Quellen seiner Information prüfen und nicht alles für bare Münze nehmen, was auf Facebook und Co. verbreitet wird. Vielmehr müsse man sich bewusst machen, wie gut es den Deutschen trotz der zahlreichen Herausforderungen gehe. So mache Deutschland nach 45 Jahren endlich keine neuen Schulden mehr, die Wirtschaft brummt und es gibt so viele Ausbildungsplätze wie noch nie.

Für den dennoch großen Zuspruch der AFD macht Jens Spahn unter anderem die fehlenden Diskussionen im Bundestag verantwortlich. Da Grüne und Linkspartei nur mehr von dem forderten, was die Große Koalition beschließt, fehle es an einer echten Opposition mit völlig anderen Ideen. „Das ist für die Demokratie nicht gut, eine starke Regierung braucht eine starke Opposition. Wenn das nicht der Fall ist, suchen sich die Themen eben andere Wege“, erklärte Spahn.

Auch war es Spahn ein Anliegen, den Schülern die Bedeutung der EU klar zu machen: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir heute von Helsinki bis Barcelona ohne Kontrolle reisen können.“ Um diesen und die vielen anderen Vorteile der EU zu erhalten, sei die Kontrolle über die EU-Außengrenzen wichtig. 

Zum Abschluss des Besuches bat Schulleiterin Bärbel Fleer den Bundestagsabgeordneten um seinen Wunsch an die Jugend. „Nehmt wahr, dass ihr so viele Chancen habt wie nie, weil es immer weniger Jugendliche gibt. Und wenn mal etwas nicht klappt, wird es auch noch eine Chance geben. Und macht Euch bitte bewusst, dass die Menschen in anderen Ländern ins Gefängnis gehen, um ihre Meinung sagen zu können. Ihr müsst hier nur 18 werden und zur Wahl gehen, das ist so wahnsinnig viel wert“, zeigte Spahn dem Abschlussjahrgang die vielfältigen Möglichkeiten und Privilegien der heutigen Zeit auf.