Jens Spahn MdB
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Abgeordnetenwatch

Oft werde ich gefragt, warum ich keine Anfragen auf Internetplattformen wie Abgeordnetenwatch beantworte. Ich weiß, nach außen sieht das so aus, als ob ich mich dem direkten Austausch verweigern würde. Das Gegenteil stimmt: Sie können mich jederzeit erreichen, per Mail, Brief, Telefon, über Facebook und Twitter.

Deshalb bleibe ich dabei: Wer mit mir sprechen möchte, ist nicht auf einen Vermittler im Internet angewiesen, sondern kann das gerne direkt tun.

Nebenbei: Der Verein Parlamentwatch, Träger von www.abgeordnetenwatch.de, verlangt von allen Landtags- und Bundestagskandidaten bis zu 200 Euro für eine „Profilerweiterung“, ohne die man als Abgeordneter nicht einmal ein Bild auf dem eigenen Profil bekommt. Eine Plattform, die sich selbst der Objektivität verpflichtet hat, sollte auch ohne Forderungen gegen Abgeordnete die Chancengleichheit wahren. Ich sehe nicht ein, für einen Service zu bezahlen, der weder für die Bürger noch für meine Arbeit als Abgeordneter einen Mehrwert hat.

Vor dem Hintergrund, dass es immer mehr entsprechende Internetangebote gibt, ist es nicht möglich, der Flut an Anfragen beizukommen. Hinzu kommt, dass die Anfragen einem sehr breiten Themenspektrum entspringen. Angesichts des extrem weiten Aufgabenspektrums des Bundestages kann jedoch nicht jeder Abgeordnete Experte für jedes Thema sein. Aus diesem Grund spezialisiert sich jeder Abgeordnete auf bestimmte Politikfelder, natürlich ohne dabei die anderen aus dem Blickfeld zu verlieren.

Täglich erreichen mich eine Menge Anfragen zur Gesundheitspolitik und zu anderen Themen, von Bürgern aus meinem Wahlkreis und aus der ganzen Bundesrepublik. Dabei unterstützen mich meine Mitarbeiter, die auch zu Anfragen abseits der Gesundheitspolitik bei Kollegen und Ministerien recherchieren, um fundierte Antworten liefern zu können. Die Personalressourcen eines Abgeordneten sind begrenzt. Zwei meiner Mitarbeiter kümmern sich ausschließlich um die Beantwortung Ihrer Anfragen. Schon daran sehen Sie, wie wichtig mir der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist.

Reden wir darüber! - unter dieser Überschrift stand meine Kampagne zur Bundestagswahl 2013. Sie ist für mich Verpflichtung für meine Arbeit als gewählter Volksvertreter. Aber eben direkt und nicht über einen Vermittler, der für seine Dienste Geld verlangt.

Ihr
Jens Spahn