Standpunkte

Generationengerechtigkeit

Generationengerechtigkeit heißt für mich einfach formuliert, dass heute lebende Generationen nachfolgenden mindestens genauso viele Handlungsspielräume lassen müssen wie sie selber haben - das gilt für natürliche Ressourcen ebenso wie für die Finanzen. Ich setze mich schon seit Jahren für eine generationengerechte Politik ein. Dazu habe ich auch in einer überfraktionellen Gruppe mitgearbeitet, die sich um die Aufnahme des Staatsziels der Generationengerechtigkeit in unser Grundgesetz bemüht.

Gesundheit

Die Gesundheitspolitik stellt für mich eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. Wenn wir uns diesen Aufgaben stellen und die Chancen, die der Wandel mit sich bringt, erkennen und nutzen, können wir dazu beitragen, dass in Deutschland weiterhin eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung für jeden - unabhängig von Einkommen, Alter, sozialer Herkunft oder gesundheitlichem Risiko - erhalten bleibt. Und dies bei großen demographischen Veränderungen und einem stetigen medizinischen Fortschritt. Das Gesundheitssystem in Deutschland ist eines der besten der Welt. Damit die Beitragszahler nicht überfordert werden, müssen wir Lösungen aufzeigen, wie eine nachhaltige Finanzierung gesichert werden kann.

Haushalt

Besonders in Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise, in denen die Neuverschuldung in exorbitanter Weise ansteigt, tragen wir eine Verantwortung gegenüber der jungen Generation, denn die Schulden von heute sind die Belastungen von morgen. Sie schränken die Handlungsfähigkeit für die Zukunft ein. Es darf meiner Meinung nach nicht sein, dass wir heute leichtfertig Schulden aufnehmen, die die nachfolgenden Generationen in Zukunft abtragen müssen. Deshalb begrüße ich es sehr, dass es uns endlich gelungen ist, das Prinzip einer nachhaltigen Haushaltspolitik im Grundgesetz zu verankern. Mit der Einführung der Schuldenbremse verpflichten wir die Politik, im künftigen Aufschwung zu sparen, um die Haushalte zu konsolidieren und das Ziel des Schuldenabbaus nicht aus dem Blick zu verlieren.
 

Diäten

Die Vorstellungen, was ein Abgeordneter "verdient", liegen weit auseinander - was er bekommt, ist klar geregelt.
Dabei gilt meines Erachtens, dass wer gute und engagierte Politiker will, sie auch angemessen entlohnen muss. Und bei einer 60-70-Stunden-Woche und viel Abend- und Wochenendarbeit kann ich meiner Meinung nach selbstbewusst sagen: ich bin mein Geld auch wert. Infos zur aktuellen Höhe von Diät, Aufwandsentschädigung Altersversorgung finden Sie hier auf den Seiten des Deutschen Bundestages.