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23.08.2016, 14:17 Uhr
„Gute Unterstützung bei Gründung“
Jens Spahn besuchte jetzt im Rahmen seiner Sommertour die Kremer Stahltechnik GmbH & Co. KG.
„Da sich die Fertigungsmöglichkeiten in dem Betrieb, in dem ich zuvor gearbeitet hatte, geändert haben, habe ich entschlossen, mich selbstständig zu machen“, sagte Geschäftsführer Ansgar Kremer im Gespräch mit Spahn. „Gestartet sind wir hier mit 3 Leuten, inzwischen sind wir 20, davon ein gewerblicher Azubi“, so Kremer. Die Mannschaft arbeitet im Drei-Schicht-Betrieb an fünf Tagen in der Woche. Gelegentlich kommt es vor, vor allem während der Urlaubszeit, dass am Wochenende durchgearbeitet wird, um eventuelle Engpässe während der Urlaubszeit zu verhindern. Darin sieht der Existenzgründer einen entscheidenden Vorteil: „So bleiben wir leistungsfähig und können komplexe Aufträge annehmen.“ 
 
Auch schon in der frühen Phase seines Unternehmens ist der Fachkräftemangel eine große Herausforderung. Wer fertig mit der Ausbildung sei, der wolle möglichst schnell den Techniker oder Meister machen: „Wir hätten eine größere Planungssicherheit, wenn die Sperrzeit von drei Jahren noch gelten würde.“ Diese Regelung besagte, dass ein Geselle erst drei Jahre im Betrieb arbeiten muss, bevor er seine Ausbildung zum Meister beginnen kann. 
 
Voll des Lobes war Kremer mit der Unterstützung im Gründerprozess auch durch die Gemeinde Metelen. Auch für eine eventuelle Erweiterung stünden bereits Optionsflächen zur Verfügung.
 
„Herzlichen Glückwunsch zum wichtigen Schritt in die Selbständigkeit. Sie schreiben eine der vielen kleinen Erfolgsgeschichten, die das Münsterland so erfolgreich machen. Am Ende profitieren viele Menschen und auch die Gemeinde von Ihrem unternehmerischen Risiko“, ermunterte Spahn den jungen Firmenchef.